- Backen, Rezepte

Veganer Apfelkuchen vom Blech

Ein lockerer, saftiger Hefeteig kombiniert mit regionalem Obst der Saison.

Das Schöne am Landleben ist, dass wir hier die verschiedenen Jahreszeiten ganz intensiv mitbekommen. Wenn man Kinder hat, umso mehr!
Zur Zeit hängen die Bäume auf den Wiesen und in den Gärten voll leckerem saftigen Obst und in den letzten Wochen wurde überall schon fleißig geerntet. Am vergangenen Sonntag wurde das Erntedankfest gefeiert und das war auch für uns Erwachsene ein passender Moment, um einmal inne zu halten und sich bewusst zu machen wie gut es uns hier geht, wie reich wir sind, dass wir alles haben, was wir zum Leben brauchen und einmal dankbar zu sein. Hungern muss hier bei uns niemand.

 

Herbstzeit | Zeit für Apfelkuchen

 

Wir persönlich haben dazu noch das Glück von unseren Nachbarn mit frischem Obst aus dem Garten versorgt zu werden. Da in diesem Jahr besonders die Apfelernte sehr ertragreich ist, kommen sie mit der Arbeit alleine gar nicht hinterher. Die Wiesen liegen teilweise so voll mit Fallobst, dass kein Gras mehr zu sehen ist, was für die Tiere nach dem langen dürren Sommer wiederum ein Festmahl bedeutet und ihr Überleben im Winter sichert.
So nimmt die Natur ihren Lauf…
Aus diesen Gründen stehen Äpfel momentan bei uns täglich auf dem Speiseplan und das finden wir gar nicht schlimm!
Was wir nicht roh verzehren können, verarbeite ich zu Apfelmus, Apfelpfannkuchen oder eben Apfelkuchen!
Mein Rezept für die leckeren Veganen Apfelpfannkuchen habe ich ja bereits mit euch geteilt. Nun möchte ich euch zeigen wie ich meinen zuckerfreien „Apfelkuchen vom Blech“ gebacken habe.
Den Hefeteig könnt ihr übrigens als Grundrezept (Boden) für weitere Kuchenvariationen nutzen. Ich habe damit auch schon einen herrlich saftigen Pflaumenkuchen gezaubert!

 

Mmmhhh… wie das duftet!

 

Aber nun ganz viel Spaß mit dem Rezept und lasst mir wie immer gerne euer Feedback da.
Ich freu mich!

Liebe Grüße, Eure Linda 🌱

 

Wollt ihr auch mal probieren?

Veganer Apfelkuchen vom Blech

vegan, frei von raffiniertem Zucker, sojafrei möglich

Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Arbeitszeit 30 Minuten
Portionen 1 Blech
Autor welivevegan.com

Zutaten

  • 500 g Dinkelmehl 1050
  • 250 ml Soja-/ Hafer- oder Reisdrink natur
  • 30 g Trockenhefe
  • 2 reife Bananen
  • 80 g Agavendicksaft
  • 60 g vegane Margarine
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Apfelsaft
  • 1 Msp. Vanille
  • Zimt zum Bestreuen
  • Kokosblütenzucker zum Bestreuen
  • 1 kg Äpfel z.B. Boskop

Anleitungen

  1. Zunächst die Hefe in 5-6 EL lauwarmer Pflanzenmilch auflösen und für 15-20 Min gehen lassen.

  2. Dann die Bananen mit einer Gabel zerdrücken bis ein gleichmäßiger Brei entstanden ist.

  3. Das Mehl in eine Rührschüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Nun Hefe, Bananenbrei, Agavendicksaft, Margarine, Sojamilch, Apfelsaft, Vanille und Salz hineingeben.

  4. Jetzt am besten mit den Knethaken eures Mixers oder der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.

  5. Nun muss der Hefeteig zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten lang gehen. Ihr könnt ihn zum Beispiel bei 50 Grad in den Backofen stellen.

  6. Anschließend breitet ihr den Teig gleichmäßig auf einem Backblech aus. Dieses könnt ihr vorher z.B. mit Margarine einfetten oder Backpapier darauf auslegen.

  7. Der Teig darf nun auf dem Backblech noch einmal etwas gehen, während ihr euch im nächsten Schritt um die Äpfel kümmert.

  8. Diese müssen nun gewaschen, geschält und entkernt werden. Dann könnt ihr sie in möglichst gleich große Spalten schneiden.

  9. Mit den Apfelspalten belegt ihr nun euren Hefeteig.

    Letztendlich entscheidet ihr wie reichlich euer Kuchen belegt sein soll.

    Ich versuche immer so viel Obst wie möglich auf den Kuchen zu bringen, vor allem da der Teig im Ofen noch einmal mächtig aufgeht und er so saftiger wird.

  10. Zum Schluss bestreut ihr die Äpfel noch mit dem Zimt und dem Kokosblütenzucker.

  11. Dann kommt der Kuchen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 20-30 Minuten in den Backofen.

    Wenn der Rand goldbraun und der Teig in der Mitte durch ist, könnt ihr den Kuchen aus dem Ofen nehmen.

    Am besten lauwarm genießen!

Rezept-Anmerkungen

Der Kuchen lässt sich auch prima einfrieren!

Probiert unbedingt auch die Variante mit den Pflaumen aus!
Lecker😊

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