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Indisches One-Pot-Curry | Curry-Serie Teil 1

Wie auf Instagram bereits angekündigt wird es nun eine „Curry-Serie“ hier auf dem Blog geben.
Nach der süßen Phase, folgt also nun wieder eine herzhafte.
Ich hoffe, so ist für jeden etwas dabei!

Oft wird mir die Frage gestellt, wie ich meine Gemüse-Currys zubereite und vor allem wie mir die Sauce dazu gelingt?
Alles kein Geheimnis!
Also schauen wir uns gleich mal das erste Rezept an:

Rezept No. 1 auf dem Blog!

Dieses ist kein neues Rezept hier auf dem Blog, sondern ganz im Gegenteil, handelt es sich hier um eines der beliebtesten Rezepte!
Daher möchte ich diesem außergewöhnlich leckeren und dabei so einfach & schnell zubereiteten Gericht die Ehre erweisen und den Start der Serie damit zelebrieren.

Doch warum hebe ich Gemüse-Currys hier so hervor?
Was ist das Besondere daran? Außer, dass sie natürlich sehr lecker schmecken!

Dazu fallen mir besonders die Worte Vielfalt, Saisonalität und Regionaliät sowie Vollwertigkeit ein.
Die bunte Vielfalt unserer Obst- und Gemüsesorten ist so groß, dass du damit immer wieder neu kombinieren, experimentieren und optimieren kannst. Ganz nach Lust & Laune. Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Dabei kannst du je nach Saison variieren und auf die Herkunft der Zutaten achten. Je regionaler die Zutaten, desto nachhaltiger für die Umwelt.
Gleichzeitig kannst du die Arbeit der Landwirte und Bauern aus deiner Region unterstützen.

Du kennst dich nicht aus und weißt nicht, wann welches Obst oder Gemüse gerade Saison hat? Kein Problem!

Hier findest du einen Saisonkalender:

Noch dazu ist so eine Gemüsepfanne eine ideale Resteverwertung!
Ihr könnt das Gericht ganz flexibel und frei nach Lust und Laune gestalten oder eben die Zutaten verwenden, die sich gerade in eurem Kühl- oder Vorratsschrank befinden.

Ich koche mindestens ein Curry pro Woche. Dabei kreiere ich jedes Mal eine neue Variante, indem ich mit Zutaten spiele und die Sauce immer wieder neu erfinde.
In der Regel koche ich eher „Freestyle“ als nach Rezept, vor allem, was diese schönen bunten Gemüsepfannen angeht.
So ist es für mich gleichzeitig eine kleine Herausforderung, die Gerichte für dich genauso nachzukochen und sie Stück für Stück aufzuschreiben bis am Ende alles passt!
Ich würde sagen: Challenge accepted!

Du ernährst dich noch nicht vegan, bist noch neu auf dem Gebiet der vollwertigen pflanzlichen Küche und benötigst eine kleine Starthilfe, um richtig loszulegen?

Dann schau dir doch mal diese beiden Artikel an:

Hier erkläre ich dir, was eine pflanzlich vollwertige Ernährung bedeutet und wo genau ihre Vorteile liegen:
„Ist vegane Ernährung gesünder?“

In diesem Artikel erfährst du, was sich optimalerweise in deinem Kühlschrank und Vorratsschrank befindet sollte, um dich jeden Tag mit Leichtigkeit bewusst vollwertig ernähren zu können:

„Pflanzlich vollwertig einkaufen & essen.“

Schau dir gerne auch meinen Food-Haul auf YouTube an!

… und hier ist nun das erste Rezept!

Ich wünsche dir viel Spaß beim Kochen und einen guten Appetit!

Solltest du mein Rezept ausprobieren, freue ich mich sehr, wenn du mir unten einen Kommentar hinterlässt!

Gerne kannst du auch bei Instagram oder Facebook ein Bild posten und mich darin mit @welivevegan und #welivevegan verlinken, damit ich deinen Beitrag sehen und einen Kommentar hinterlassen kann!

Liebe Grüße

Deine Linda

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Indisches One-Pot-Curry

vegan, gluten- & zuckerfrei

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 35 Minuten
Arbeitszeit 50 Minuten
Portionen 6
Autor welivevegan.com

Zutaten

  • 500g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 EL kleingehackter Ingwer
  • 2 EL Kokosöl
  • 2 EL Currypulver
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1/2 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1 gr. Dose geschälte Tomaten
  • 2 kl. Dosen Kichererbsen
  • 500g Spinat
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Zitrone oder Limette

Anleitungen

  1. Die Kartoffeln, die Zwiebel, die Knoblauchzehen und den Ingwer schälen und klein schneiden.

  2. In einem großen Topf das Kokosöl erhitzen. Die Zwiebel goldbraun anbraten und dann den Knoblauch und den Ingwer für ca. 30 Sekunden mitanbraten. Anschließend die Kartoffeln hinzufügen.

  3. Nun die Gewürze hinzufügen und alles eine weitere Minute anbraten. Schließlich mit den Dosentomaten ablöschen.

  4. Das Curry knapp 10 Minuten bei geschlossenem Deckel auf mittlerer Hitze köcheln lassen und zwischendurch umrühren.

  5. Die Kichererbsen in den Topf geben und weitere 10 Minuten köcheln lassen.

  6. Sobald die Kartoffeln gar sind, den Spinat hinzufügen und alles gut umrühren.

  7. Zum Schluss die Kokosmilch und den Saft einer Zitrone dazugeben und das Curry nochmals aufkochen lassen. Eventuell müsst ihr noch mit etwas Salz und Pfeffer nachwürzen.

  8. Fertig! Guten Appetit!

Rezept-Anmerkungen

Mein Tipp Nr. 1

Wenn ich den Spinat in den Topf gegeben habe und dann alles umgerührt werden muss, benutze ich als Hilfe zwei Kochlöffel (Salatbesteck) und mische das Ganze wie einen Salat. 

Mein Tipp Nr. 2

Wenn die Kartoffeln gar sind, stelle ich die Hitze auf ein Minimum und lasse das Ganze nicht mehr kochen. So bleiben wertvolle Nährstoffe der frischen Lebensmittel (Spinat, Zitrone) erhalten.

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